Tropischer Python-Nachwuchs im Naturhistorischen Museum

Bananengelb und ca. 45 cm lang ist der neueste Nachwuchs im Staatlichen Naturhistorischen Museum in Braunschweig: Es handelt sich um 10 frisch geschlüpfte Grüne Baumpythons, lateinisch korrekt bezeichnet Morelia Viridis, die seit den 1970er Jahren im Washingtoner Artenschutzübereinkommen aufgelistet ist und somit als schutzbedürftige Art gilt. In ungefähr einem halben Jahr werden die ungiftigen Würgeschlangen nach und nach ihre endgültige Farbe – smaragdgrün – annehmen und bis zu 2 Meter messen. Die eigentliche Heimat der Farbkünstler – das Weibchen färbt sich während der Ei-Ausbildung türkis-blau – sind Papua-Neuguinea, dessen vorgelagerte Inseln sowie die Halbinsel Cape York im nördlichen Australien. Im Naturhistorischen Museum muss Mark Regent, der Leiter des Aquariums, deswegen dafür sorgen, dass sich der Nachwuchs in einem artgerecht nachgestellten Regenwaldklima wohlfühlen kann. Dort hängen die Pythons dann die meiste Zeit zusammengerollt von ihrem Ast und lauern auf vorbeifliegende Vögel… bzw. die Fütterungspinzette. zurück