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| Das Wort Diorama kommt aus dem Griechischen und bedeutet Guckkasten oder Durchschau-Bild. Der Besucher blickt von einem, bei uns abgedunkelten, Gang durch eine Scheibe in die Dioramen hinein, deren Vordergrund mit natürlichem, haltbar gemachtem Pflanzenmaterial und der vorzustellenden Tierart gestaltet ist. Der Hintergrund, die Ferne, ist gemalt. Der Übergang wirkt fließend und ist kaum wahrnehmbar. | ![]() |
| In 29 Dioramen zeigt das Museum Tierarten, die es im Norddeutschen Raum gibt oder einmal gegeben hat. Zu den ersteren gehören zum Beispiel Rothirsch, Dachs oder Kolkrabe. Von den in Niedersachsen ausgestorbenen Arten sind unter anderen Elch, Wisent, Wölfe oder Luchs präpariert. |
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Auch vom Menschen gestaltete Landschaften können Anziehungspunkte für Tiere sein. Das Diorama zeigt einen Ausschnitt der Braunschweiger Rieselfelder mit einem großen Flachwasserbereich. Dieses Gebiet im Westen der Stadt diente bis vor einiger Zeit der Klärung von Abwässern. Zur Zugzeit im Frühjahr und Herbst versammeln sich hier zahlreiche Wat- und Wasservögel. | ![]() |
| Viele Dioramen sind kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und damit rund 50 Jahre alt. Wo es möglich war, wurden für die Hintergrundbilder Motive aus der näheren oder weiteren Umgebung Braunschweigs gewählt. |
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