
| 1754 | CARL
I. VON BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG eröffnet das Herzogliche Kunst- und
Naturalienkabinett im ersten Stock des 'Großen Mosthofes', der alten
Burg Dankwarderode. |
![]() Foto: B.-P. Keiser |
| 1765 | Das Museum zieht in die Räume des Zeughauses am Platz der heutigen Bezirksregierung um. |
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| 1857 | Kunst-
und Naturkundesammlung werden getrennt und die naturkundliche
Lehrsammlung des Collegium Carolinum, dem Vorläufer der Technischen
Universität, mit der Naturkundesammlung vom Herzoglichen
Naturhistorischen Museum vereinigt. Direktor wird PROF. DR. JOHANN
HEINRICH BLASIUS, der seit 1836 die Professur für Naturgeschichte am
Collegium Carolinum innehat. |
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| 1871 | PROF.
DR. WILHELM BLASIUS (Sohn von J.H. Blasius) wird auf den Lehrstuhl für
Zoologie und Botanik berufen und wird Direktor des Herzoglichen
Naturhistorischen Museums. |
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| 1877 | Das
Museum zieht in den heutigen Altbau der Technischen Universität.
Schon 1873 wurden die mineralogischen, geologischen und
paläontologischen Sammlungen von den übrigen Beständen getrennt und dem
entsprechenden Institut zugeordnet. |
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| 1912 | Nach
dem Tod von Wilhelm Blasius blieb die Zoologie zunächst verwaist, denn
es wurde nur ein Ordinariat für Botanik geschaffen und die
Direktorenstelle eingespart. HERMANN MEERWARTH verwaltet als
Museumsinspektor die Bestände. Die botanischen Sammlungen gehen an das
Botanische Institut über. |
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| 1921 | Durch
den Einsatz des jungen Zoologen DR. GERD VON FRANKENBERG wird das
Museum statt magaziniert zu werden im Nordteil des Braunschweiger
Schlosses untergebracht und wieder für Besucher freigegeben. |
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| 1928 | Frankenberg wird Museumsdirektor, muss aber aus politischen Gründen schon 1933 abtreten. |
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| 1933 | Das
Naturhistorische Museum wird mit dem Institut für Allgemeine Biologie
und Zoologie vereinigt. PROF. DR. CURT KOSSWIG wird auf den Lehrstuhl
berufen und neuer Museumsdirektor. |
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| 1937 | Das
Museum zieht in die neuerbaute 'Bernhard-Rust-Hochschule' an der
Pockelsstraße. Kosswig muss aus politischen Gründen ins Ausland
fliehen. Zur Eröffnung der Schausammlungen kam es während des Krieges
nicht mehr. |
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| 1944 | Das
Museum bleibt bei den Bombenangriffen auf Braunschweig verschont, muss
aber verschiedene Institute der stark beschädigten Hochschule
aufnehmen. |
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| 1945 | Frankenberg kehrt als Lehrstuhlinhaber für Zoologie und Museumsdirektor nach Braunschweig zurück, bleibt aber nur drei Jahre. |
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| 1948 | DR. ADOLF KLEINSCHMIDT wird kommissarischer Leiter des Museums und wird 1951 zum Kustos ernannt. |
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| 1950 | PROF.
DR. CAESAR BOETTGER wird zum Ordinarius für Zoologie und
Museumsdirektor berufen. Die ersten Dioramen werden gestaltet und
Schausäle eingerichtet. |
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| 1958 | PROF.
DR. FRIEDRICH SCHALLER wird Ordinarius für Zoologie und
Museumsdirektor. Moderne, didaktische Gesichtspunkte fließen in die
Gestaltung des Museums ein. |
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| 1967 | PROF.
DR. CARL HAUENSCHILD wird Nachfolger von Prof. Schaller. Obwohl beide
Einrichtungen personell und finanziell längst voneinander unabhängig
sind, liegt die Leitung von Museum und Institut noch immer in einer
Hand.Im Untergeschoss wird das Aquarium eingerichtet.
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| 1977 | Die
nebenamtliche Leitung des Museums durch den hauptamtlichen Ordinarius
für Zoologie wird aufgehoben und PROF. DR. OTTO VON FRISCH zum
Museumsdirektor ernannt. Die Öffentlichkeitsarbeit wird durch
bedeutende Sonderausstellungen ausgebaut und die Museumspädagogik
eingerichtet.
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| 1995 | PROF. DR. GERHARD BOENIGK wird Museumsdirektor. |
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2003 |
PROF. DR. ULRICH JOGER wird als Museumsdirektor berufen. |
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| 2004 | Das Museum feiert sein
250jähriges Jubiläum. |
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