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Geht man
aufmerksam über offene Sandflächen, etwa in der Lüneburger Heide, so kann
man manchmal 10 bis 15 mm große Käfer entdecken, die sich ungewöhnlich
verhalten. Sie lassen den Beobachter auf wenige Schritte herankommen,
fliegen dann auf, landen aber nur einige Meter entfernt wieder. Nähert man
sich erneut, wiederholt sich das Spiel. Es sind Sandlaufkäfer. Sie sind
gefährliche Jäger für ihre Beutetiere.
Sandlaufkäfer
bewohnen – wie ihr deutscher Name sagt – offene, sandige Flächen. Man findet
sie in der Heide, in Sandgruben, an den Ufern von Seen und Flüssen und am
Meeresstrand.
Bei näherer Betrachtung fallen die großen Augen und kräftigen Oberkiefer mit
den großen Zähnen auf. Sandlaufkäfer jagen am Tag. Mit ihren großen Augen
erspähen sie ihre Opfer, stürzen sich im Laufen auf sie und ergreifen sie
mit den kräftigen Oberkiefern. Die Beute wird mit den Mundwerkzeugen
zerkleinert und vor dem Mund vorverdaut. Dann wird der Nahrungsbrei
aufgesogen. Sandlaufkäfer fressen alles, was sie überwältigen können, wie
Ameisen, kleine Lauf- und Blattkäfer, aber auch Fliegen. |

Foto Ulrich Groß |