Der Lichtsaal


Der größte Ausstellungssaal wurde im Dezember 2003 wiedereröffnet. Er präsentiert die größten und wertvollsten Sammlungsstücke des Museums.
Das Skelett der Riesenseekuh ist eine Besonderheit. Nur wenige Museen weltweit besitzen Überreste dieser seit 1768 ausgestorbenen Tierart. Die Ausstellung zeichnet die abenteuerliche Entdeckung, das Leben und das kuriose Aussterben dieser großen Seekuhart nach.
 

 
 
Das Riesenseekuh-Skelett – größtes Ausstellungsstück des Museums


                                   
                                                               Modell der Riesenseekuh

 




Sammlungsschrank mit Funden aus den Rübeländer Höhlen

 


Besondere Bedeutung für die Braunschweiger Region haben die zahlreichen eiszeitlichen Funde, die im Laufe der 250-jährigen Sammlungstradition vom Museum zusammen getragen wurden. In der Ausstellung werden zwei Fundorte des Eiszeitalters dargestellt, an deren Erschließung das Museum maßgeblich beteiligt war: Die Rübeländer Höhlen im Harz und das Neandertalerlager bei Salzgitter-Lebenstedt.


Modell des Neandertalers


   
                    Modell des Höhlenbären 


                                       Moschusochsen

                                    Die hier nachgewiesenen Tiere des Eiszeitalters wie z.B. Höhlenbär, Moschusochse, Rentier, Mammut, Wollnashorn
                                    und Steppenwisent sind
in Form von Präparaten, Modellen und Fossilmaterial vertreten. Dabei wird der Höhlenbär, seine
                                    Herkunft, seine Lebensweise und sein Aussterb
en besonders ausführlich behandelt.


  Die weiteren Themen des Lichtsaales sind die "Ausgestorbenen Vögel" mit Präparaten von Riesenalk, Wandertaube, Lachkauz, Carolinasittich und dem Skelett eines Moa, sowie die "Wale" mit Unterkiefer-
knochen des Grönlandwales, Stoßzähne des Narwals, Walbarten und dem lebensgroßen Modell eines
Delfins.

                     "Ausgestorbener Vogel": Riesenalk