In der Altsteinzeit
wurden Mammuts von Neandertalern und unseren Vorfahren, den sogenannten
modernen Menschen gejagt. Sie trieben die Tiere in Geländefallen und
Fallgruben. Verwertet wurde das ganze Tier. Es lieferte Nahrung, Rohstoff
für Kleidung, Werkzeuge, Waffen und zum Bau von Hütten und wurde sogar als
Brennstoff verwendet.
Das Mammut wanderte
während des Eiszeitalters vor etwa 250.000 Jahren aus Nordostasien nach
Mitteleuropa ein. Sein Lebensraum war die baumlose Mammutsteppe. Warum es
letztlich ausstarb ist noch nicht eindeutig geklärt. Die letzten Mammuts
lebten als Zwergformen bis vor 3700 Jahren auf der Wrangel-Insel in der
Ostsibirischen See. Also noch zur selben Zeit, zu der die Pyramiden erbaut
wurden.
Zu den fossilen Resten
der Eiszeitriesen, die auch in der Braunschweiger Region gefunden werden,
gehören Knochen, Backen- und Stoßzähne. Wer mehr über die Mammuts wissen
möchte, sollte sich den Tipp des Monats im Natushistorischen Museum an der
Pockelsstraße anschauen.
Fritz J. Krüger